Ein großes und wichtiges Thema, denn hier gibt es zum einen klare Vorgaben in Deutschland. Jedoch hat es der kritische Verbraucher oft nicht leicht, herauszufinden, was wirklich in der Nahrung enthalten ist.

Zum Beispiel begegnete uns während unserer Recherchen ein Produkt „Huhn und Lachs“, das mit großartigen 97% Fleischanteil warb. Die genauere Betrachtung ergab jedoch folgende Zusammensetzung: 40% Huhn (aus Herzen, Lebern, Fleisch, Hälsen), 28,7% Lachs (aus Fischfilet), 28% Hühnerbrühe. Nicht nur, dass 28% Fleischbrühe als Fleisch deklariert werden, zeigt die Aufschlüsselung der Zutaten, dass mehr Anteil Herz und Leber enthalten ist als Fleisch (anteilige Nennung der Zutaten ist gesetzlich verankert).

Es wird auch nicht ersichtlich, um was für Fleisch es sich handelt. Oft scheuen sich vor allem große Hersteller nicht davor, minderwertige Fleischabfälle als Fleisch zu betiteln. Das ist, als würde Euch jemand einen mickrigen Fast-Food-Burger als hochwertiges Rumpsteak verkaufen wollen. Ist zwar Fleisch, aber Fleisch ist eben nicht gleich Fleisch. Gesetzlich sind die Hersteller hier auf der „sicheren Seite“, denn „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ ist eine gesetzlich zugelassene Beschreibung, die viele Hersteller verwenden, um die vollständige Rezeptur nicht preiszugeben.

Siehe auch

Hochwertiges Katzenfutter