Leider kommt es oft zu fehlerhafter Ernährung der Vierbeiner. Manchmal meinen wir es gut und bewirken das Gegenteil, manchmal ist der Grund Unwissenheit des Zweibeiners. Hier kommt Teil 2, 5 weitere  Lebensmittel, die auf dem Speiseplan Eurer Katzen nichts zu suchen haben. Teil 1

1. Hefeteig

Was beim Backen gewünschter Effekt ist, verursacht beim Haustier große Probleme. Die Hefebakterien gären nicht nur in der Backschüssel, sondern auch im Magen von Katzen. Beim Aufgehen wird Ethanol produziert, ein Alkohol. Diese Prozesse verursachen nach Verzehr schmerzhafte Blähungen.

Photoy by PublicDomainPictures on Pixabay

2. Alkohol

Die Gefährlichkeit von Alkohol für Katzen ist erheblich. Von den gärenden Substanzen (Bier) einmal abgesehen, führt übermäßiger Alkoholgenuss auch beim Vierbeiner zum Sinnesverlust. Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit, Erbrechen und unkoordinierte Bewegungen können dramatische, gar tödliche Folgen haben.

Photo by Alexas_Fotos on Pixabay

3. Nüsse, Mandeln und Co.

Nüsse haben einen hohen Fettgehalt, der für viele Katzen über den natürlichen Bedarf hinaus geht. Gewürzte Nüsse bringen obendrein ungesunde Elemente wie Salz und Pfeffer in die Ernährung ein, mit denen Katzen Probleme haben. Hinzu kommt die Gefahr von Erstickung und Magen-Darmbeschwerden, sollten Nüsse im Ganzen verschluckt werden.

Photo by FelixMittermeier on Pixabay

4. Zitronen

Leider sind mir einige „witzige“ Katzenvideos untergekommen, in denen die „lustige“ Reaktion von Katzen gefilmt wird, die an Zitronen oder Lemonen lecken. Was vielleicht witzig anzuschauen ist, ist nicht gesund fürs Tier. Die Säuren und ätherischen Öle in den Früchten können starke Irritationen verursachen. Gesunde Katzen sollten sich vom Duft der Zitrone abgeschreckt fühlen, da sie von Natur aus „wissen“, dass diese Form der Säure ungesund für sie ist.

Photo by pixel2013 on Pixabay

5. Rohes Fleisch

Wenngleich das BARFen auch an Zuspruch gewinnt, ist die Fütterung von rohem Fleisch nichts für jeden Katzenbesitzer. Schweinefleisch ist absolut tabu. Es enthält den Aujeszky-Virus, der für Menschen ungefährlich, für Katzen jedoch tödlich sein kann. Alle anderen Fleischsorten sind mit großer Sorgfalt auszuwählen und zu füttern. In rohem Fleisch sind Salmonellen und Kolibakterien enthalten. Mit gewissenhafter Hygiene und Erfahrung kann man seiner Katze mit rohem Fleisch zur ausgewogenen Ernährung verhelfen. Holt Euch Rat, bevor Ihr Eurem Tier schadet.

Photo by moigram on Pixabay

Fazit: Was dem Menschen schmeckt, muss für die Katze nicht gut sein. Was gut gemeint ist, ist nicht immer gut gemacht. Solltet Ihr unsicher sein, fragt Euren Tierarzt oder fragt erfahrene Katzenbesitzer. Letztlich ist die Gesundheit unserer Vierbeiner ausschlaggebend für die Dauer der Zeit, die wir mit ihnen verbringen dürfen.