Was für manchen bislang als Einbildung galt, ist wissenschaftlich bewiesen: Unsere Vierbeiner haben eine eigene Sprache. Mehr zur Katzenprache erfahrt Ihr von Frau Doktor Susanne Schötz.

Katzensprache – Kein Hexenwerk

Möchte es mancher auch für Unfug halten, so existiert wirklich eine Katzensprache. Fr. Professor Doktor Susanne Schötz befasst sich mit Phoentik. Das ist die Lehre der Laute im Bereich der Sprache. Frau Dr. Schötz forscht und lehrt an der schwedischen Universität Lund.

Lange Zeit hat sie sich mit der Kommunikation zwischen Mensch und Katze beschäftigt. Ihre Forschungen ergaben, dass Katzen sehr viel mehr Laute, Töne, Melodien und Rhythmiken verwenden, als bisher angenommen.

Katzen sind Quasselstrippen

Katzen sprechen sehr viel mit Menschen. Nicht einmal mit ihren Artgenossen reden sie so viel. Vom Knurren, Gurren bis zum vielfältigen Miauen stehen ihnen viele Möglichkeiten zur Verfügung, mit ihren Zweibeinern zu kommunizieren.

Man muss kein Experte für Phonetik sein, meint Frau Dr. Schötz. Oft geben intensive Beobachtung und bewusstes Wahrnehmen auch Laien viele Einblicke in die Katzensprache. Vergleichbar ist es wohl am besten mit einer Mutter, die meist am Klang des Weinens eines Kindes erkennt, was die Ursache dafür ist.

Katzen verstehen leicht gemacht

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift GEO gibt Frau Dr. Schötz ein umfangreiches Interview, das interessierten Katzenliebhabern sicher helfen wird, in das Thema „Kommunikation mit der Katze“ tiefer einzusteigen.

Frau Dr. Schötz ist selbst Katzenliebhaberin und lebt mit 5 Katzen zusammen. Deshalb liegt ihr das Thema am Herzen. Im ecowin-Verlag ist ihr Buch „Die geheime Sprache der Katzen“ erschienen. Wer sich von einer wissenschaftlichen Darstellung der Phonetik nicht abschrecken lässt, dem sei das interessante Buch empfohlen.