Lucie schaut: Einen Film über Bob, den Streuner. Eine mittlerweile weltbekannte wahre Geschichte über eine Strassenkatze, die sich einen Menschen zum Freund nimmt und ihm damit sein Leben rettet.

Bob, der Streuner – Eine wahre Geschichte

Der Verfilmung von 2016 liegt die Biografie von James Bowen zugrunde, die 2013 veröffentlicht wurde. Im Original hieß es es „A street cat named Bob“ und wurde mittlerweile von Millionen von Menschen gelesen.

James, damals ein obdachloser Strassenmusiker aus London, schlug sich mit erspieltem Geld und Drogen durchs Leben. Dank einer engagierten Sozialarbeiterin wurde er nicht nur wiederholt ins Methadon-Programm (zum Drogenentzug) aufgenommen, sondern ihm wurde eine kleine Wohnung vermittelt. Der Einzug in die eigenen vier Wände änderte James` Leben, denn mit ihm kam Bob.

Von Katzen und Treue

Bob kam durchs Küchenfenster und auf der Suche nach Futter fand er James´ Cornflakes. Statt die Katze zu verjagen, teilte dieser mit ihr seine Milch und erlaubte ihr, eine Nacht bei ihm zu bleiben. Es kam wie es kommen musste: Bob schlief im Bett und wich James fortan nicht mehr von der Seite.

Der Film zeigt in berührenden Szenen und Bildern, wie sich Mensch und Katze näher kommen, Großzügigkeit und Vertrauen eine feste Basis für eine Freundschaft schaffen. Er zeigt, wie ein drogenabhängiger Strassenmusiker versucht, seinen Weg in die Gesellschaft und ins Herz seines Vaters zu finden. Er erzählt von kleinen Erfolgen, von Rückschlägen und dem Mut, doch immer wieder aufzustehen und weiterzugehen.

Bob wird für James nicht nur zu einem ständigen Begleiter, sondern zu einem echten Freund. Ausgegrenzt von der Familie und der Gesellschaft ist es eine Katze, die einem Menschen die Kraft gibt, sich wieder ins Leben zurückzukämpfen.

Engel haben manchmal Barthaare

Ein rot-weiß gestreifter Kater schafft, was vielen Menschen unmöglich scheint: bedingungslos lieben. Dieser Engel mit Barthaaren spürt, dass James ihn braucht und dessen gutes Herz. Gemeinsam schultern sie Unwegbarkeiten, Ausgrenzung und Mutlosigkeit und gewinnen auf der ganzen Linie.

Bob und James sind nach wie vor unzertrennlich. Während Bob sich im Film selbst spielte, schrieb James viele weitere Bücher, die vom Zusammenleben der beiden handeln. Der Film ist ein Muss für jeden Katzenfan und jeden, der sich fragt, wie es für ihn weiter gehen soll. Er erzählt in warmen und manchmal ebenso kalten Bildern, wie Menschen miteinander umgehen und welch zauberhafte Wirkungen Tiere auf uns ausüben können.

Die Geschichte von Bob und James zeigt uns, dass Freundschaft und Liebe heilen. Manchmal braucht es jemanden, der an einen glaubt, der einem dadurch Mut gibt, weiter zu machen. Manchmal braucht es eine große Portion Willen, sich selbst aus dem tiefen Loch zu ziehen. Und manchmal braucht es auch ein Wunder, das hin und wieder auf zwei oder eben vier Beinen daher kommt.

Trailer Bob, der Streuner

Bob, der Streuner Bob, der Streuner