Tierische Weihnachten stehen uns bevor. Nach all dem Stress haben wir viel Zeit mit unseren Fellnasen in heimeliger Atmosphäre. Doch nicht allen Vierbeinern geht es so gut. Wie jeder von uns helfen kann:

Abgeschoben, ausgesetzt, vergessen – nicht nur Katzen in Not

In vielen Ortschaften, Klein- oder Großstädten gibt es Tierheime. Wer noch nie dort war, kann die Ferientage nutzen, um dem seinen einen Besuch abzustatten. Viele Ehrenamtliche kümmern sich aufopferungsvoll das ganze Jahr um abgegebene, ausgesetzte Tiere.

Manchmal ist es der Tod des Besitzers oder eine schwere Erkrankung, die Menschen dazu zwingen, Tiere ins Heim zu geben. Manchmal werden Tiere lästig und Menschen geben sie ab oder setzen sie sogar aus. Was immer der Grund ist, jährlich landen unzählige Tiere in Heimen und manche verlassen sie nie wieder.

Sehr oft werden Tiere wieder „entsorgt“, weil sie zu arbeits- und zeitaufwendig sind, sich niemand zuständig fühlt, wenn die erste Woge der Begeisterung abgeklungen ist. Manchmal stellt sich heraus, dass ein Zweibeiner allergisch reagiert oder mit der Pflege überfordert ist. All das kann man im Vorfeld testen, z.B. im Tierheim Eurer Wahl.

Weder Geschenk, noch zwingend zuchtrein

Wir bitten Euch inständig: Überlegt gut, ob Ihr Euch oder jemand anderem ein Tier „unter den Weihnachtsbaum“ legen wollt. Mögen die Bitten der Kinder auch noch so innig sein, stellt sicher, dass die große Verantwortung für ein zusätzliches Familienmitglied getragen werden kann. Tiere sind Lebewesen, Familienmitglieder und keinesfalls Geschenke im herkömmlichen Sinne.

Wenn der Familienrat sich nach reiflicher Überlegung für ein Haustier entschieden hat, schaut doch zuerst im Tierheim, ob nicht eine der Fellnasen dort Euer Herz erobert, bevor Ihr zu einem Züchter geht. Fellnasen aus dem Tierheim sind nicht zwangsläufig schwieriger im Umgang. Sie sind, und das kann ich Euch aus eigener Erfahrung bestätigen, unendlich dankbar, wenn man ihnen ein neues, liebevolles Zuhause gibt.

Kleine Taten verändern die Welt

Ob Tierbesitzer, Interessierte oder einfach nur Tierliebhaber; es gibt so viele kleine Dinge, die jeder von uns täglich tun kann. Hier ein paar Tipps, die übrigens das ganze Jahr lang Wirkung zeigen:

Futterboxen in Kaufhäusern:

In vielen Kaufhäusern und Großmärkten wie z. B. Rewe oder Kaufland stehen am Ausgang Futterboxen von Tierheimen. Einfach beim Einkauf ein paar Dosen Futter oder andere Kleinteile aus der Haustierabteilung mitnehmen und nach dem Zahlen in die Futterboxen geben. So unterstützt Ihr ganz unkompliziert nahegelegene Tierheime bei der Versorgung der von ihnen betreuten Vierbeiner.

Patenschaften

Durch regelmäßige Besuche im Tierheim könnt Ihr viel über das Leben und die Verantwortung von Haustieren lernen. Gern nehmen die Mitarbeiter Eure Hilfe beim Gassigehen, Reinigen an. Und die Fellnasen freuen sich über jede Streicheleinheit extra.

Spenden

Ganz gleich ob in Form von Geld oder Futter, Leinen, Handtüchern, Decken etc.; Spenden sind in Tierheimen gern gesehen und notwendig. Erkundigt Euch bei den Mitarbeitern, womit genau Ihr Eurem Tierheim speziell unter die Arme greifen könnt.

Macht auch Ihr den feinen Unterschied

Kleine Taten verändern die Welt. Vielleicht nicht die große, aber evetnuell die kleine einer heimatlosen Fellnase. Ganz gleich, ob Ihr sie ab  und zu oder regelmäßig im Tierheim besucht oder ihnen ein neues Zuhause beschert.

Und wer mit nur ein paar wenigen Klicks helfen mag, unterschreibe und teile die Petition, die ebay auffordert, etwas gegen den kriminellen Tierhandel auf ihrer Seite zu unternehmen. -> Klick